P. Gorazd Cetkovský O.Carm.
Vor Jahren forderte uns P. Methodius Minařík auf, dass wir uns daran gewöhnen, beim Gebet des Engel des Herrn auch dreimal das Gebet Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist... anzufügen. Wir gehorchten ihm, und seitdem beten wir den Engel des Herrn in unseren Gemeinschaften so.
Ich war der Meinung, dass es sich um eine alte karmelitanische Gewohnheit handelt, deshalb, weil P. Methodius es uns aufgetragen hat. Als ich das jetzt bei den Brüdern überprüfte, waren unsere Erinnerungen an die Begründung, die P. Methodius damals anführte, nicht einheitlich. Die Brüder erinnern sich schwach, dass es vielleicht von einem Impuls des Papstes Johannes Paul II. oder von irgendwoher kam. Als wir kürzlich bei den Treffens der Tertiaren über dieses Thema sprachen, nahm ich dankbar zur Kenntnis, dass auch Papst Franziskus nach dem Engel des Herrn dreimal Ehre sei dem Vater betet.
Ich habe versucht, doch den Ursprung dieser Gewohnheit in der Tradition unseres Ordens zu erforschen.
Zur Geschichte des dreifachen Gebets während des Tages
Der Sinn des mehrmaligen Gebets im Laufe des Tages ist das Bemühen um die Heiligung der gesamten Tageszeit. Das heißt, alles, was wir tun und erleben, in einen einen grundlegenden Rahmen zu setzen, der unsere ständige Verbindung mit Gott ist.
Das dreifache Gebet während des Tages kannte bereits die jüdische Tradition (vgl. Dan 6,11). Die Christen beteten bereits in den ersten Jahrhunderten dreimal täglich das Vaterunser.1 Diejenigen, die konnten, versuchten zudem, um neun Uhr vor Mittag, zu Mittag und um drei Uhr nachmittags (in unsere heutige Stundenrechnung umgerechnet) zu beten. Dieses Gebet entwickelte sich später noch reichhaltiger und bildete das Stundengebet der Kirche, bei uns im Volksmund als Brevier bezeichnet.
In den Anfängen des Gebets während des Tages war nicht ein einheitliches Thema festgelegt, auf das sich das Gebet zu jeder Stunde richten sollte. Aber es ist beachtenswert, dass die Christen sich solch ein Thema suchten und gerne ihre Gebete mit wichtigen biblischen Ereignissen verbanden, von denen wir wissen, dass sie zur selben Stunde stattfanden.
Tertullian († um 220), der als einer der ersten diese Gebetspraxis in der alten christlichen Kirche bezeugt, verbindet sie mit den Ereignissen aus der Geschichte der Urkirche: um neun Uhr morgens stieg der Heilige Geist auf die Apostel herab (Apg 2,15), um Mittag hatte Petrus auf dem Dach des Hauses in der Gebet eine Vision (Apg 10,9), und um drei Uhr nachmittags – zur Zeit des Gebets gemäß jüdischer Gewohnheit – gingen Petrus und Johannes in den Tempel (Apg 3,1) und heilten durch die Macht des Herrn Jesus auf wunderbare Weise einen Gelähmten. Nach und nach setzte sich mehr und mehr die Gewohnheit durch (auch wenn sie nicht überall dominant wurde), dass die Gläubigen während ihrer Gebete im Laufe des Tages an drei Wendepunkte des Leidens Christi erinnerten (vormittags die Herstellung des Kreuzes, mittags die Erhöhung Jesu am Kreuz, zur dritten Stunde die Hingabe des Geistes).
Beim Gebet vor dem Einschlafen dachten sie dann an das Herabsteigen Christi in das Totenreich und um Mitternacht an die Auferstehung des Herrn. Auch beim Gebet um Mitternacht erinnerten sie sich gerne an die zweite Wiederkunft Christi, auf die wir immer vorbereitet sein sollen. Auch wenn bei der täglichen Gebet der Kirche im Laufe ihrer weiteren Entwicklung dieses Augenmerk auf das österliche Thema schwächer wurde, blieb es im Gebet einfacher Laien erhalten. Das bezeugen die Bücher, die Laien im Laufe des gesamten Mittelalters zum Gebet benutzten.
In den folgenden Zeiten setzte sich dann allgemein das Gebet des Engel des Herrn durch, wie wir es heute kennen. So wurde die Betrachtung über die österlichen Ereignisse von einem ausgeprägten Fokus auf das Geheimnis der Inkarnation überlagert. Ähnlich wie das Volksbewusstsein und der Volksglaube im Laufe der Zeit größeren Wert auf Weihnachten als auf Ostern legten.
Die Glockenläut und das Gebet dabei
Das Läuten hatte ursprünglich eine ganz praktische Bedeutung: In den Klöstern läutete die Glocke die Brüder oder Schwestern zum Gebet zusammen. Daher hat sich an manchen Orten auch der Brauch erhalten, zum Engel des Herrn mit mehreren einzelnen Schlägen auf die Glocke zu läuten. So hatte traditionell das Zeichen vor dem Gebet in den Klöstern ausgesehen.
Das „Läuten für die Öffentlichkeit“ erschien ursprünglich in der Abendstunden. Im franziskanischen Umfeld wird erzählt,2 dass der heilige Franziskus auf seinem Weg ins Heilige Land fünfmal täglich vom Gesang der Muezzins aus den Minaretten der Moscheen angesprochen wurde, die zum Gebet riefen.
Sicher ist, dass Franziskus’ Brief an die Herrscher des Volkes einen Aufruf enthält: „Und gebt dem Herrn unter dem euch anvertrauten Volk die große Ehre, dass jede Abendstunde durch einen Herold oder ein Zeichen bekannt gegeben wird, dass das ganze Volk dem allmächtigen Herrn Lob und Dank darbringen soll.“3 Und an die Kustoden (Provinziale) seines Ordens schrieb er: „Und sein Lob verkündet und seinen Namen allen Leuten so, dass jede Stunde, und wenn die Glocken läuten, das gesamte Volk auf der ganzen Erde Lob und Dank dem allmächtigen Gott darbringe.“4 Für Franziskus ist also das Thema des abendlichen Gebets beim Glockenläuten das Lob Gottes.
Das abendliche Glockenläuten zum Gebet war etwa seit der Mitte des 13. Jahrhunderts auch in einigen italienischen Städten Brauch. In Rom ist es im Jahr 1327 belegt. Der erste Hinweis auf das läuten am Morgen stammt von Parma aus den Jahren 1317 oder 1318, es wurde etwa Ende des 14. Jahrhunderts üblich. Der erste Nachweis für das Mittagsläuten stammt von 1386 aus Prag. Das dreifache Glockenläuten jeden Tag wurde schließlich im Laufe des 16. Jahrhunderts allgemeiner Brauch.
Im Jahr 1456 ordnete Papst Calixt III. an, dass jeden Tag vor dem Abendläuten ein Gebet um Abwendung der türkischen Gefahr geleistet werden solle. Auch heute wird manchmal außergewöhnlich geläutet als Ausdruck der Solidarität mit den Leidenden oder als Anstoß zu einem Gebet für sie.
In einigen Ländern läutet man heutzutage am Donnerstagabend nach dem Engel des Herrn zum Gedenken an die Angst Christi im Garten von Gethsemane. Die deutsche Umgebung gab diesem Glockenläuten den Namen „Angstläuten“, da es die Gläubigen dazu anregt, sich in Ehrfurcht mit Christus in seiner sterblichen Angst zu verbinden. Ein ähnliches Brauch ist das Glockenläuten am Freitag um drei Uhr nachmittags zur Erinnerung an den Tod des Herrn Jesus am Kreuz. Auch Papst Pius XI. ermutigte dazu im 20. Jahrhundert.
Seit dem frühen Mittelalter glaubte man auch, dass das Glockenläuten Dämonen vertreibt, weshalb in Zeiten der Pest oder in Gefahr von Gewitter auch geläutet wurde.5 Noch in der Zeit um den 2. Weltkrieg gehörte zu den verschiedenen Arten des Glockenläutens an der Kirchturmglocke in der überwiegend deutschen Gemeinde Lipolec bei Kostelní Vydří auch der sogenannte „Sturm“, der verwendet wurde, „wenn ein schlimmes Gewitter war, um das Dorf vor dem Zorn der Natur zu schützen.“6
Im Gegensatz zu den Klöstern hatte das Glockenläuten in Städten und Gemeinden am Abend, Morgen und Mittag nicht die Funktion, die Gläubigen in die Kirche zu rufen, sondern bedeutete einen Anstoß zu einem persönlichen Gebet: in diesem Moment und an dem Ort, an dem die Glockenläuten gerade erreicht hat. Ursprünglich beteten die Menschen dabei beliebige Gebete. Es ist jedoch belegt, dass, ähnlich wie im Brevier, das morgendliche Gebet oft mit dem Gedanken an die Auferstehung des Herrn und das Mittagsgebet mit der Erinnerung an seinen Tod verbunden war. In einigen Ländern und Orden war es Brauch, beim Läuten am Morgen Sei gegrüßt, königliche Himmels zu beten, während mittags das Gebet begann mit den Worten Es sind Dunkelheiten entstanden, als die Juden Jesus ans Kreuz schlugen... (das ebenfalls von mehreren bedeutenden Komponisten vertont wurde). Später im Laufe des 17. Jahrhunderts wurde alles vereinfacht und es wurde Brauch, dreimal täglich das Gebet des Engel des Herrn zu beten.7
Das Gebet mit dem Thema der Verkündigung: Engel des Herrn
Bei der Suche nach der Entstehung des Gebets Engel des Herrn führen die Spuren erneut in das franziskanische Umfeld. In der gesamten Kirche gab es die alte Überzeugung, dass das Ereignis der Verkündigung am Abend stattfand. Die Franziskaner läuteten am Abend vor dem Komplet dreimal die Glocke und Bruder Benedikt Sinigardi († 1282) setzte sich dafür ein, dass sie dabei dreimal die marianische Antiphon beteten, die erzählt, wie der Engel Gabriel die Jungfrau Maria grüßte. Auf dem Generalkapitel des Ordens im Jahr 1263 ermutigte der heilige Bonaventura, der Generalminister, den gesamten Orden dazu. Auf dem Provinzkapitel der Franziskaner in Padua im Jahr 1294 wurde festgelegt: „In allen Konventen soll am Abend kurz dreimal zur Ehre der Mutter Gottes geläutet werden. Alle Brüder sollen knien und dreimal beten: Gegrüßet seist du, Maria, voller Gnade (Ave Maria, gratia plena).“ Dem Zitat aus Lk 1,28: „Gegrüßet seist du, fuller Gnade, der Herr sei mit dir“ wurden die Worte hinzugefügt, mit denen Elisabeth die Jungfrau Maria lobt: (Lk 1,42), sowie die Namen Maria und Jesus. Die Bitte Heilige Maria usw. ist etwas jünger, wohl erst aus dem 14. Jahrhundert.
Im 14. Jahrhundert verbreitete sich dieses Abendgebet auch außerhalb der franziskanischen Familie, und die Gläubigen beteten dasselbe auch morgens und später auch zu Mittag. Im 15. Jahrhundert wurden die drei Ave Maria bei den Abendgebeten um Verse über die Verkündigung des Engels an die Jungfrau Maria, über ihre Antwort und die anschließende Inkarnation Gottes – des Wortes ergänzt, wie wir diese Verse bis heute beten. Anschließend wurden diese Verse auch in das Gebet am Morgen und zu Mittag eingefügt und mit dem abschließenden Gebet ergänzt: „Herr, wir haben die Botschaft des Engels erkannt...“
Die Entwicklung des Gebets Engel des Herrn schloss sich irgendwann am Ende des 16. Jahrhunderts ab. Wir finden es beispielsweise auch in den marianischen kleinen Stunden, die im Jahr 1571 unter Papst Pius V. herausgegeben wurden. Die Wiederholung des Gebets Ave Maria hat darin eine ähnliche Bedeutung wie beim Rosenkranz: Sie dient der tieferen Betrachtung der Geheimnisse des Heils.
Das Gebet Engel des Herrn ist also eine Art Volksbrevier: Wir wenden uns an die Jungfrau Maria, mit ihr erinnern wir uns an die Schlüsselerlebnisse unseres Heils und bitten um Gottes Gnade.
Das Zeugnis der Prager Synode von 1605
Sollte uns der Hinweis auf die österlichen Ereignisse in dem abschließenden Gebet entgehen: „Möge uns sein Leiden und Kreuz zum Ruhm der Auferstehung führen“, könnte uns erscheinen, dass das Gebet Engel des Herrn einseitig nur auf das Geheimnis der Inkarnation des Sohn Gottes ausgerichtet ist. Ein interessantes Zeugnis dafür, dass unsere Vorfahren dies nicht so eng wahrnahmen, finden wir in den Bestimmungen der Prager diözesanen Synode von 1605. Betonen wir: das Gebet Engel des Herrn hatte sich soeben frisch zur endgültigen Form entwickelt und wurde zur allgemeinen Gewohnheit, wie auch das Läuten dabei. Lassen wir den synodalen Text aus dem Lateinischen übersetzen:
In jeder Pfarrkirche sollen die Gläubigen dreimal täglich – nämlich frühmorgens, zu Mittag und bei Dämmerung – durch den Glockenruf zum Gebet ermutigt werden (...). Und in den festgelegten Zeitpunkten ist es am notwendigsten zu beten und sich um den Schutz8 der seligsten Jungfrau Maria zu versammeln, damit sie den Gläubigen von ihrem eingeborenen Sohn Barmherzigkeit erflehe, für die herausragenden Wohltaten, die in diesen Stunden durch ihre Gegenwart dem Menschengeschlecht zuteil wurden. Denn durch den Klang der Glocke wird morgens das Andenken an die Auferstehung Christi des Herrn erneuert, der – als er von den Toten auferstand – sich sofort seiner seligsten Mutter zeigte. Das Mittagsläuten wird zur Erinnerung und zum Gedächtnis an das Leiden Christi durchgeführt, bei dem Maria anwesend war. Das Abendläuten erinnert den Geist und die Seele an die Wohltat der Inkarnation unseres Erlösers im Schoß der seligsten Jungfrau. Damit die Gläubigen sich also in diesen drei Zeiten auf einheitliche Weise beten und die Ablässe, die von den höchsten Priestern festgelegt wurden, erlangen können, lasst die Pfarrer dafür sorgen, dass alle kniend mit Eifer und fromm dreimal das Engel-Gruß-Gebet mit den drei Versen und dem (abschließenden) Gebet beten, das nach dem alten Brauch der Kirche gebetet wird.
Daraufhin führt die Synode den Text des Gebets Engel des Herrn an, wie wir es auch heute beten. Es ist also offensichtlich, dass, selbst wenn die katholischen Christen im Barock das Gebet um die Inkarnation des Sohn Gottes beteten, sie das ganze Leben des Herrn Jesus, das uns das Heil bringt, im Blick hatten.
Zu einer noch festeren Verwurzelung des Gebets Engel des Herrn im praktischen religiösen Leben trug die Tatsache bei, dass Papst Benedikt XIII. im Jahr 1724 den Ablass denen gewährte, die es beten würden. Da es Brauch war, es im Knie zu beten, erhielt das dazugehörige Glockenläuten im tschechischen Sprachraum den Namen „Kneeling“. Im Jahr 1742 ordnete Papst Benedikt XIV. an, dass am Samstagabend und am Sonntag dieses Gebet im Stehen gebetet werden sollte (als Teil der Feier der Auferstehung Christi) und in der österlichen Zeit durch das Gebet: Sei gegrüßt, königliche Himmels ersetzt werden sollte. Auch dieses wird nach altem Brauch im Stehen gebetet und nicht im Knie.9
Wie kann man heute das Gebet Engel des Herrn beten?
Welche Erfahrungen haben Sie? Wir sind stolz darauf, dass „bei uns geläutet wird“. Aber beten wir dabei? Früher betete mit Sicherheit der Läutemacher, der das Seil der Glocke zog, aber heute bewegen die Glocken ein automatischer elektrischer Antrieb. Und wir haben den Tag beinahe minütlich aufgeteilt und beschäftigen uns mit Tätigkeiten, die wir nicht leichtwillig unterbrechen können. Und so stelle ich oft die Frage: Wie sehr ist es notwendig, sich an das genaue Mittag zu binden und an die Zeit, wann die Glocken läuten, oder lieber ruhig zu einem anderen Zeitpunkt zu beten? Und wenn ich weiß, dass ich zu einem anderen Zeitpunkt beten werde und jetzt die Glocken höre, möchte ich darauf doch irgendwie reagieren. Welche Form des Gebets ist für mich in einem solchen Moment akzeptabel und kann Gott und mir Freude bringen? Das Läuten ist auf jeden Fall schöne einfache Musik. Schon diese Seite stimmt unsere Herzen auf das Lob Gottes ein. Bereits nur durch dankbares Zuhören...
Papst Paul VI. äußerte eine „dringliche Aufforderung, dass, wenn möglich, die Gewohnheit beibehalten wird, dieses Gebet zu sprechen. (...) Und obwohl sich die Zeiten geändert haben, bewahren sich für die meisten Menschen dennoch bestimmte Zeiten des Tages – morgens, mittags und abends – weiterhin Bedeutung, die den Rhythmus der Arbeit unterteilen und gleichzeitig zu stillem Nachdenken im Gebet einladen.10

Die ältesten Erwähnungen in der karmelitanischen Tradition
In alten karmelitanischen Büchern, die Vorschriften zum Gebet enthalten, finden wir diese Erwähnungen zum Gebet Engel des Herrn.
Ordinale, herausgegeben im Jahr 1544, ordnet an, morgens beim Anbruch der Helligkeit und abends nach dem Komplet dreimal dreimal zu läuten, „um die Frömmigkeit der Leute zu befeuern“. Das verstehe ich so, dass die Glocke der Klosterkirche in der Umgebung gehört werden konnte und die Leute sich bewusst werden konnten, dass die Karmeliten gerade beten und sich aus der Ferne zu ihnen gesellen konnten.
Caeremoniale aus dem Jahr 1616 legt fest:
„Das Läuten zum Engel-Gruss nach Sonnenuntergang soll dreimal mit drei Schlägen geschehen; ebenso soll dies am Morgengrauen und auch zu Mittag gemäß den Gebräuchen im jeweiligen Land geschehen. Bei diesem Läuten sollen die Brüder (...) knien (außer an Sonntagen) und drei Verse „Engel des Herrn...“, dreimal das Ave Maria sprechen mit dem Gebet „Herr, wir haben erkannt...“ und „Seelen der Verstorbenen“. 11
Also wird hier der Hinweis, zur Gebet Engel des Herrn dreimal das Gebet Ehre sei dem Vater hinzuzufügen, nicht gegeben.
Die ältesten anderswo gefundenen Zeugnisse über das dreifache Ehre sei dem Vater
P. Tomáš Špidlík, ohne die Karmeliten zu erwähnen, schreibt: „Im Jahr 1815 ordnete Pius VII. an, dass dreimal „Ehre sei dem Vater“ zu dem Gebet Engel des Herrn hinzugefügt werden solle, als Dank an die Heilige Dreifaltigkeit für die Gaben, die sie der Jungfrau Maria gegeben hat, insbesondere für ihre Aufnahme in den Himmel.“12
Eine ähnliche Information enthält das Tschechische theologisch- wissenschaftliche Wörterbuch im Stichwort Doxologie.13 Darin wird außerdem das genaue Datum angegeben, an dem Papst Pius VII. die Gläubigen aufforderte, dreimal täglich das dreifache Ehre sei dem Vater zu beten. Er tat dies am 11. Juli 1815. Und hier wird noch ein weiterer Umstand zitiert, nämlich dass der Papst denen, die so beten, Ablässe gewährte. Ich danke dem premonstratensischen Pater Jindřich Z. Charouzi, der mich auf den Hinweis in diesem Wörterbuch hingewiesen hat. P. Jindřich äußerte auch die Hypothese, dass Papst Pius VII. sich dabei tatsächlich an den alten Brauch einer einzelnen Ordensgemeinschaft hätte halten und ihn auf die gesamte Kirche ausgeweitet haben können, und es wäre in der Geschichte kein Einzelfall. Um dies zu bestätigen, müssten wir den ursprünglichen Wortlaut des Dokuments finden, das die erwähnten Ablässe verkündete.
Lassen Sie uns zunächst kurz die Person des erwähnten Papstes betrachten. (Obwohl es eine Frage ist, inwiefern die Einführung dieses Gebetes seine persönliche Initiative gewesen sein könnte. Wie wir weiter sehen werden, wurde der Ablass, den er gewährte, von der zuständigen päpstlichen Behörde – der Kongregation für Ablässe – ausgegeben.) Pius VII. hat sich mit mehreren Taten in die Geschichte der marianischen Verehrung in der katholischen Kirche eingeschrieben. Im Jahr 1814 ordnete er zur Dankbarkeit für seine Rettung aus der Gefangenschaft Napoleons das Fest der Jungfrau Maria der sieben Schmerzen für die gesamte Kirche an, das bis dahin nur vom Servitenorden gefeiert wurde. Im Jahr 1815 führte er aus demselben Grund das Fest der Jungfrau Maria, Hilfe der Christen, ein und ordnete dessen Feier auf den 24. Mai an. Und im selben Jahr forderte er alle Gläubigen auf, sich im Monat Mai zu den marianischen Andachten zu versammeln.14
Uns kommen aus unseren nationalen Geschichtsbüchern die Gestalt des Erzbischofs Johannes von Jenštejn († 1400) in den Sinn, der sich für die Einführung des Festes der Besuchung der Jungfrau Maria einsetzte. Die Einführung des Festes ist ein Anstoß zur wiederholten Gebet. Jahr für Jahr. Dies ist weit wirksamer, als wenn der Papst ein Dokument schreiben oder ein Fest organisieren oder etwas anderes tun würde, das nur einen engen Kreis von Gläubigen erreicht oder bald ausklingt. Das Fest kehrt zurück. Und es gibt auch den persönlichen Grund, warum Pius VII. die Feste einführte. Verstehen wir das aus eigener Erfahrung? Ja, auch wir erinnern uns und gedenken an das Datum verschiedener empfangener Gnaden: Ehe oder Weihe, Autounfall, den wir wie durch ein Wunder überlebt haben, usw. Die heilige Therese schrieb ihrem geistlichen Bruder, dem Seminaristen Abbé Bellier: „Ich habe noch eine Bitte an Sie: Ich möchte, dass Sie mir das denkwürdige Datum Ihres Lebens aufschreiben, damit ich mich auf ganz besondere Weise mit Ihnen verbinden und unserem lieben Heiland für die Gnaden danken kann, die Ihnen gewährt wurden.“15 Und ebenso verschickte sie ihm dann „denkwürdige Daten ihres Lebens, und zwar auch mit dem Anlass, dass wir in diesen gesegneten Tagen besonders miteinander im Gebet und Dank verbunden sind.“16
Aber lassen Sie uns zum Thema des Dokuments zurückkehren, das die Ablässe für diejenigen ausruft, die nach dem Engel des Herrn dreimal Ehre sei dem Vater beten. Ein detailliertes Buch über Ablässe,17 das ich in der Bibliothek des Klosters in Straubing gefunden habe, enthält zwar nicht den genauen Wortlaut des Dekrets, aber wenigstens weitere detaillierte Informationen. Es wird berichtet, dass Papst Pius VII. im Dekret der päpstlichen Kongregation für Ablässe vom 11. Juli 1815 allen Gläubigen Ablässe gewährte, die morgens, zu Mittag und abends dreimal „Ehre sei dem Vater usw.“ mit der Absicht beten, der Heiligsten Dreifaltigkeit für die erhabenen Gaben und Vorrechte zu danken, die sie der Jungfrau Maria, insbesondere durch Mariens Aufnahme in den Himmel, gewährt hat. Partielle Ablässe konnten die Gläubigen somit jeden Tag erlangen, vollkommene Ablässe nur einmal im Monat – an einem beliebigen Tag dieses Monats, wenn sie so beteten und an diesem Tag die üblichen allgemeinen Bedingungen erfüllten, die für den Erwerb von Ablässen erforderlich sind.
Hier wird also keine Verbindung mit dem Gebet Engel des Herrn erwähnt! Wenn das Gebet Engel des Herrn in der Form, wie es heute ist, schon im 16. und 17. Jahrhundert verbreitet war, war es im Jahr 1815 bereits selbstverständlich. Das dreimalige Ehre sei dem Vater, das Papst Pius VII. empfohlen hat, war also keine andere Variante des Gebetes Engel des Herrn während des täglichen Glockenläutens morgens, zu Mittag und abends, sondern wurde als Anhang zu dem Gebet Engel des Herrn hinzugefügt.
Das ist nicht der einzige Fall des Zusammenführens von Gebeten. Aus historischen Zeugnissen wissen wir beispielsweise, dass im Jahr 1735 im Kloster im deutschen Frankfurt die Karmeliten nach den Vespern dreimal das Ave Maria auf Deutsch sangen.18 Dies ist im Grunde sehr ähnlich dem dreimaligen Ave Maria, von dem wir bereits gesprochen haben. Übrigens bestand das persönliche Gebet vieler Menschen in einfachster Form oft darin, einige (oder alle) Gebete, die sie auswendig kannten, einfach zu rezitieren. Und diese Praxis lebt auch heute weiter und wird sich sicherlich auch in Zukunft in gewissem Maße erhalten.
Kehren wir nun zum Kern unserer Forschung zurück: Die Wahrscheinlichkeit, dass wir, wenn wir nach dem Engel des Herrn dreimal Ehre sei dem Vater beten, damit einen alten karmelitanischen Brauch bewahren, hat sich als sehr gering herausgestellt...
Also haben wir uns umsonst bemüht?
Eilen wir nicht zu einem solchen Urteil. Lasst uns das dreifache Ehre sei dem Vater näher betrachten. Das Lob gegenüber Gott, das Bekenntnis seiner Herrlichkeit, ist in unserem Gebet niemals genug. Und wenn wir uns direkt an das Geheimnis der Dreifaltigkeit erinnern, hilft uns das, nicht aus den Augen zu verlieren, dass unser Gott groß und geheimnisvoll ist – und zugleich nahe wie der zur Welt gekommene Sohn und der Heilige Geist. Ist dieser Glauben lebendig, bringt er reiche Früchte in unserem praktischen Leben: Ehrfurcht gegenüber Gott, Vertrauen in seine Macht, gesunden Respekt, um seine Liebe nicht zu verletzen, die Sehnsucht, wirklich Jesu Freunde zu sein, aus dem Geist zu leben usw. In diesem Jahr konnten wir während der Exerzitien unserer Delegatur, die P. Salvador Villota, ein Karmelit aus Valencia, leitete, gerade dies sehr stark erfahren.
Und auch Pius VII. führt uns mit diesem Impuls zu einem frischen Bewusstsein für die große Realität von Marias Aufnahme in den Himmel, auch mit ihrem auferstandenen Körper. Es ist wert, sich bewusst zu machen: Im Jahr 1815 war diese Glaubenswahrheit noch nicht offiziell verkündet worden als zuverlässig definierter Bestandteil des Glaubens der katholischen Kirche (Dogma). In dem detailliertesten Bericht über die Geschichte dieses Dogmas, der mir zugänglich war,19 finde ich, dass noch nach 1668 in Frankreich der Glaube daran, dass Maria nach ihrem Tod mit Leib und Seele in den himmlischen Ruhm aufgenommen wurde, Gegenstand intensiver theologischer Diskussion war, begleitet von der Veröffentlichung von Büchern, die diese oder jene Position vertraten. Ein Jahrhundert später äußerte sich Benedikt XIV., Papst von 1740 bis 1758, nur mit vorsichtigen Worten, dass die Überzeugung von Marias Aufnahme „eine fromme und wahrscheinliche Annahme“ sei. Dann kam das erwähnte Jahr 1815. Und die ersten Anfragen nach einer offiziellen Verkündigung dieses Dogmas, die an den päpstlichen Stuhl gerichtet wurden, sind ab 1849 vermerkt. Es zeichnete sich ab, dass es nötig sein würde, die Lehre der katholischen Kirche in dieser Angelegenheit eindeutig zu definieren.
Aus all dem ergibt sich meines Erachtens, dass Papst Pius VII. im Jahr 1815 mit der Verkündigung der Ablässe für die, die das genannte Gebet beten, und mit der Betonung der Dankbarkeit für Marias Aufnahme in den Himmel die Gläubigen beeinflussen wollte, um sie in der Überzeugung über diese Wahrheit des Glaubens zu stärken...
Und was wir? Haben wir zu diesem „Artikel des Glaubens“ eine persönlichere Beziehung? Was sagt uns das? In der Tatsache, dass Gott Maria nach ihrem Tod mit Leib und Seele in den Ruhm des Himmels aufgenommen hat, können wir einen Ausdruck von Gottes Treue sehen. Gott hat Maria nicht nur im Rahmen seines Plans der Inkarnation des Sohnes Gottes „verwendet“. Nachdem Maria ihre Aufgabe erfüllt hat, hat Gott sie nicht abgelehnt, sondern, wie Papst Pius XII. im Jahr 1950 formulierte:
„Die erhabene Mutter Gottes, geheimnisvoll von Ewigkeit mit Jesus Christus einzig und demselben Beschluss verbunden, unbefleckt bei ihrer Empfängnis, ganz unversehrt als Jungfrau bei ihrem göttlichen Mutterschaft, großmütige Mitstreiterin des göttlichen Erlösers, des Siegers, der die Sünde und ihre Folgen vollständig überwunden hat, hat schließlich als den höchsten Kranz ihrer Vorzüge erreicht, dass sie vor der Verwesung im Grab bewahrt wurde und dass sie wie ihr Sohn nach dem Sieg über den Tod mit Leib und Seele in die höchste himmlische Herrlichkeit erhoben wurde.“20
Ist das nicht ein schöner Anstoß für uns, wenn wir versuchen, mit Gott zu leben, uns auf Gottes Treue zu verlassen? Im Licht des Glaubens an Marias Aufnahme können wir uns freuen, dass Gott auch an uns seine Treue zeigen wird. Habt keine Angst, das ist kein dreister Anspruch unsererseits. Er tut es nicht für unsere Verdienste (die haben wir nicht), sondern weil „auch wenn wir untreu sind, bleibt er treu“ (2 Tim 2,13).
Und denken wir nicht nur daran, dass Gott Maria so treu war wegen ihrer Nähe zu Christus durch das Band der Mutterschaft. Maria war Christus auch nahe als seine treue Jüngerin – in Übereinstimmung mit seinem Wort über die Seligkeit derjenigen, (Lk 11,28). Marias Aufnahme ermutigt uns zur Hoffnung. Damit wir mit Vertrauen erwarten, dass auch Gott das Werk seines Heils, das er begonnen hat, bis zum Ende führen wird.
Und (vielleicht vor allem) ist Marias Aufnahme eine deutliche Erinnerung daran, dass Gott mit uns größere Pläne hat, als nur das irdische Leben. Die heutige Zeit, die so im Gefängnis des praktischen Materialismus feststeckt, braucht diese Erinnerung sehr. Uns, den gläubigen Christen, ausgenommen. Marias Aufnahme fordert uns auf, die Worte des Apostels Paulus ernst zu nehmen, wie wir nach unserer Taufe, nun mit Christus verbunden, leben sollen: „Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, sucht das, was oben ist, wo Christus sitzt zur Rechten Gottes. An das sollt ihr euch halten, nicht an das Irdische“ (Kol 3,1–2; ökumenische Übersetzung).
Darüber hinaus gibt es sicherlich weitere Möglichkeiten, wie man das dreifache Gebet zur Ehre der Heiligen Dreifaltigkeit verstehen und nutzen kann. Dieses Lob und diesen Dank können wir beispielsweise ruhig auf die konkreten Gnaden beziehen, die wir an diesem einzelnen Tag erhalten haben, und dafür dabei danken.
Das Zeugnis dafür, dass die ursprüngliche Absicht, die Pius VII. empfohlen hat, bereits in Vergessenheit geraten ist oder dass wir uns nicht mehr streng daran gebunden fühlen, ist beispielsweise die Aufforderung von Johannes XXIII., der – als er Ende 1959 die Gläubigen weltweit um Gebet für das bevorstehende Zweite Vatikanische Konzil bat – konkret vorschlug: beispielsweise an diesem Anliegen ein tägliches von den drei Ehre sei dem Vater nach dem Gebet Engel des Herrn zu opfern.21
Was hat Karmel also mit dem dreifachen Gebet Ehre sei dem Vater gemeinsam?
Nach all der Forschung müssen wir sagen: Die Überzeugung, dass die dreimalige Wiederholung des Gebets Ehre sei dem Vater nach dem Gebet Engel des Herrn aus dem karmelitanischen Umfeld stammt, ist historisch betrachtet wahrscheinlich nicht wahr. Aber ich wage zu behaupten: Wahr ist jedoch, dass in der Begründung dieses Gebets, wie sie in dem Dokument von 1815 erwähnt wird, und in der Tatsache, dass wir Karmeliten an diesem Gebet hingen, etwas steckt, das uns sehr nahe ist!
Die Karmeliten betrachteten sich von Anfang an als Brüder, die eng mit Maria verbunden sind. Und all diese Forschung und Überlegung war für uns bereichernd: Sie erinnerte uns daran, dass zum Karmel die Vertrautheit mit der Jungfrau Maria gehört, auf die wir uns heute gewöhnlich nicht einmal trauen. Wie das?
Erinnern Sie sich: Als wir Kinder waren, mahnten uns die Erwachsenen: „Sprich nicht für den anderen!“ Sie lehrten uns, die Freiheit und Unabhängigkeit des anderen zu respektieren. Denn für den anderen zu sprechen, kann leicht ein Mantel sein, der Stolz, Dreistigkeit, Manipulation verbirgt. Stellen Sie sich vor: Wenn jemand Fremdes kommt und Ihren Eltern für das Leben dankt, das sie Ihnen geschenkt haben, und für alles, was sie je für Sie getan haben, wie würde das wohl bei Ihnen und bei ihnen ankommen? Würden wir das nicht als dreist und aufgeblasen empfinden? So ein Dank wäre nur insoweit gerechtfertigt, wie ein sehr intensives Verhältnis zwischen dieser Person und Ihnen tatsächlich besteht.
Erforschen Sie mit mir: Fällt Ihnen irgendeine Situation im Leben ein, in der wir auf diese Weise jemandem für das danken, was er für jemanden getan hat, der uns nahesteht, und in der solches Dank angemessen ist? Meiner Meinung nach ist es etwa der Dank des Bräutigams an die Eltern der Braut am Hochzeitstag. Bevor alle in die Kirche gehen, dankt er ihren Eltern dafür, dass sie ihr Leben gegeben haben, sie großgezogen haben und für alles, was sie je für sie getan haben... Und das ist nicht arrogant von ihm. Er war bis jetzt zwar ein Fremder für ihre Familie, aber nun verbindet ihn mit ihrer Tochter eine starke und mutige Liebe, und diese Tochter wird nun seine Frau, teilt ihr Leben mit ihm.
Wenn wir Gott für das danken, was er Maria gegeben hat, ist das ziemlich dreist von uns... Genauer betrachtet: So ein Dank ist nur dann angemessen, wenn zwischen uns und Maria ein sehr, sehr enges Verhältnis besteht.
Es geht also um ein Beziehungsdreieck
Wenn wir uns an die Absicht halten, die Pius VII. vorgelegt hat, und so beten, stärken wir damit das Dreiecksverhältnis, in dem diese Akteure verbunden sind:
- Gott und Maria; wir danken Gott für seine Liebe zu Maria und für das, was er ihr erwiesen hat; dieses Verhältnis zwischen ihnen können wir zwar nicht stärken, aber wir sprechen Lob darüber aus!
- wir und Gott: Wir beten „Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist...“, damit bekennen und festigen wir unser Verhältnis zur Heiligen Dreifaltigkeit,
- wir und Maria: Ohne dies direkt zu sagen, stammt unser Dank für das, was Gott Maria erwiesen hat, aus unserer intensiven Beziehung zu ihr und stärkt sie umso mehr.
Ich liebe anschauliche Darstellungen und es hilft mir, mir diese Beziehungen wie ein Dreieck vorzustellen, dessen Eckpunkte Gott, Maria und ich sind. Das genannte Gebet umfasst dieses gesamte Dreieck mit allen drei Seiten.
Ich weiß nicht, ob das Papst Pius VII. oder seinen Beamten, die damals in der Kongregation für Ablässe arbeiteten und dieses Gebet genehmigten, bewusst wurde. Aber uns kann es bewusst werden, und wenn wir das dreifache Ehre sei dem Vater nach dem Engel des Herrn beten „zum Dank an die Heiligste Dreifaltigkeit für die Gnaden und besonderen Vorrechte, die sie der Jungfrau Maria, insbesondere ihrer glorreichen Aufnahme, erteilt hat,“ setzen wir die tiefste Tradition des Karmel fort: Wir geben unser Leben Gott in vertraulicher Verbindung mit Maria.
Die Inkarnation, das Leiden und die Auferstehung des Herrn sind Tatsachen, die wir für die wichtigsten für unser irdisches und ewiges Leben halten. Deshalb erinnern wir uns an sie mindestens dreimal täglich und sprechen dreimal darüber mit Gott und Maria durch das Gebet Engel des Herrn und das dreifache Ehre sei dem Vater.