Ich entfernte mich, ich entfernte mich von dir, mein Herr, immer mehr, und mein Leben…, mein Leben begann, der Tod zu werden…, und doch hast du mich in diesem Zustand des Todes beschützt… Du hast mir tiefen Kummer, schmerzliche Leere, einen Kummer gegeben, den ich niemals zuvor gefühlt hatte… Er kehrte jeden Abend zurück, als ich einsam in meiner Wohnung war…, hielt mich stumm und gedemütigt während der sogenannten Feiertage… Du hast mir dieses unklare Unbehagen des schlechten Gewissens gegeben, das zwar schlief, aber noch nicht gestorben war. Ich habe niemals so viel Kummer, so viel Schmerz, so viel Unruhe gefühlt wie damals. Mein Gott, das war ein Geschenk von dir… Ich hatte es überhaupt nicht geahnt…! Wie gut bist du! Wie hast du mich beschützt! Wie hast du mich in dem Moment, als ich nicht einmal geglaubt habe, dass du existierst, wieder unter deine Flügel gebracht!
(Charles de Foucauld /1858–1916/, La Dernière Place)