Es gibt immer mehr Kranke und Arme, die vor meiner Tür stehen. Es kostet etwas – und das ist gut; das Herz freut sich darüber. Immerhin ist jeder Kranke, jeder Unglückliche, der an meine Tür klopft, Christus, der mich ruft – und deshalb empfinde ich das Klopfen nicht als Störung. Wir können doch nicht über Christus sagen, dass er uns belästigt. Und so finden wir Christus, wenn wir ihn scheinbar verlassen. Wir überlassen es Christus, wie er zu uns kommen möchte, und wir bestimmen nicht, auf welche Weise wir ihn gewinnen wollen. Das ist wohltuend und tausendmal besser.
(P. Albert Peyriguere /1883–1959/, Korrespondenz, Brief vom 28. Januar 1934)