Möchtest du?

Ja, ich möchte dich ebenfalls von deinem schwachen Glauben heilen, von deinem Leben, das eher an meiner Seite als in mir ist, von der Art, wie du selten und schwach meine Gegenwart wahrnimmst. Denk daran: Mein großer Freund, mein Bräutigam ist nicht abwesend. Er ist nur unsichtbar und nicht tastbar, aber er ist hier, im Wahnsinn der Liebe. Und du wirst von meiner Liebe nehmen und sie mir opfern, als wäre sie deine. Willst du? Diese Nacht… sofort… für immer…

(Gabriela Bossis, Er und ich, Tagebuch, 23. Juli 1942)