Herr, wir danken Dir, dass wir beginnen, den Hauch und das Weben Deines Geistes zu spüren, der uns anregen, der uns antreiben, der uns weiter und weiter treiben möchte. Herr, auch wenn uns die Angst brennt, Herr, auch wenn uns die Feigheit sticht, bitten wir Dich: höre nicht auf unsere Angst, höre nicht auf unsere Feigheit, nimm uns ganz, nimm uns mit Körper und Blut, nimm uns mit Körper und Seele, nimm uns mit Herz und Geist. Nimm uns ganz in Deinen heiligen Sturm, damit wir wehen, damit wir schenken, damit wir mit Deiner heiligen Liebe lodern können.
(Erich Przywara SJ /1889–1972/, Gebete dieses Zeitalters, 19; zur Zeit des 2. Weltkriegs)