Brüderchen, wenn dich der Zweifel ergreift, ob Gott dir auch in Zukunft die Gnade seiner vertraulichen Freundschaft bewahren wird, greife in die Ärmel deines Habit oder den Rand deiner Skapuliere – etwas Greifbares! – und sage dir selbst: „Ich trage das Mönchsgewand, das bedeutet, dass Gott mich zu einem kontemplativen Mönch, seinem Freund, einem Mann des Gebets machen will. Den Plan, den er mit mir hat und den er bereits begonnen hat umzusetzen, wird er bis ans Ende durchführen. Es genügt, dass ich nicht weglaufe.“
(Pater Hieronymus /1907–1985/, Mönch des Zisterzienserklosters in Sept-Fons,
Korrespondenz)