Neigt sich der Waldwinkel
im Rhythmus der Bergbäche…
Wenn du die Quelle finden möchtest,
musst du bergauf, gegen den Strom gehen.
Dringe vor, suche, gib nicht auf,
du weißt, irgendwo muss es sein –
Wo bist du, Quelle?... Wo bist du, Quelle?!
Stille…
Bach, Wald-Bach,
enthülle mir das Geheimnis
deines Anfangs!
(Stille – warum schweigst du?
Wie sorgfältig hast du das Geheimnis deines Anfangs verborgen.)
Lass mich meine Lippen
im Quellwasser benetzen,
die Frische spüren,
lebensspendende Frische.
(Johannes Paul II., Römisches Triptychon,
Übersetzung Johan und Krzysztof Bronkowski)