Wie gut du bist, Jesus! Ich fühle mich, als würde ich schmelzen, wenn ich deinen Namen ausspreche, besonders jetzt, in meinem Leid! Ja, mehr denn je erfahre ich jetzt deine unendliche Güte, denn ich sehe die wunderbare Stickerei, die du gerade in meiner Demütigung erschaffst! Aber wer kennt wirklich deine Güte? Um sie fühlen zu können, ist es notwendig, dich als Nahrung zu empfangen! Wenn Menschen nichts miteinander zu tun haben, lernen sie sich niemals kennen. Und du, mein Jesus, bleibst ein verborgener und unbekannter Gott, wenn wir uns nicht von dir ernähren!
(Don Dolindo Ruotolo /1882–1970/, Aufzeichnungen aus der Jugend)