In mir wächst das Bewusstsein, dass auch das Vertrauen in Gott ein Geschenk von Ihm ist, nicht mein innerer Akt! Bisher erschien es mir wahrscheinlich, dass das Vertrauen „meins“ ist, dass es mein eigener Akt der Hingabe war. Jetzt, wo ich so sehr will, habe ich es nicht und plötzlich verstehe ich, dass auch dies ein Geschenk Gottes war und ist! Es ist also nötig, in Demut auf das Geschenk des Vertrauens zu warten und trotz allem durchzuhalten! Ein einfaches Glauben, Gebet, Vertrauen, all dies sind unverdiente Geschenke.
(Wanda Półtawská /* 1921/, Tagebucheintrag vom 13. 2. 1965)