Ich bin so oft wie möglich bei ihm geblieben...

Besonders fühlte ich mich beim Gebet im Garten Gethsemane wohl. Dort begleitete ich ihn. Wenn ich konnte, dachte ich an den Schweiß und die Niedergeschlagenheit, die ihn dort ergriffen. Ich wünschte mir, ihm diesen schmerzhaften Schweiß abzuwischen. Ich blieb so lange wie möglich bei ihm, so viel es meine Gedanken zuließen… Viele Jahre lang, an den meisten Abenden, bevor ich einschlief – wenn ich mich vor dem Schlafen Gott übergab – dachte ich immer ein wenig an das Gebet Jesu im Garten…

(Teresa von Jesus, Buch des Lebens 9.4)