Raffe dich auf, lege ihm ständig deine Sorgen vor, bitte um Kraft zur Ausdauer. Vor allem übe dich im Umgang mit Gott und vergesse ihn so wenig wie möglich. Bete zu ihm in deiner Schwäche, opfere dich von Zeit zu Zeit ihm. Gerade in den schmerzlichsten Stunden deines Leidens bitte ihn demütig und voller Liebe – wie ein Kind seinen Vater bittet – dass er dir seine Gnade erweist und dich so macht, dass du bereitwillig seinem heiligen Willen untergeordnet bist. Ich werde dir mit meinen armen Gebeten helfen.
(Hl. Laurentius von der Auferstehung, Korrespondenz, Brief Nr. 13)