Ich wünschte, dass Jesus dein naher Freund wäre, in den du dein müdes, leidvolles Herz legen könntest. Wer könnte, mein lieber alter Mann, das Maß und die Menge der Sorgen, die dich quälen, besser ermessen als unser Herr, der in das Innere eindringt und mit seiner liebevollen Hand die Wunden heilen kann, deren Tiefe du selbst nicht kennst? Ach, Vater, wie würde sich dein Leben verändern, wenn du oft wie zu einem Freund zu ihm kommen würdest…
(Teresa von Los Andes, Brief an den Vater, 26. November 1919)