Die arme Sünderin, die so viele große Sünden begangen hat, dass sie es nicht verdient, im Haus Gottes zu verweilen, vertraut nicht auf sich selbst, sondern glaubt nur an die verehrungswürdige Dreifaltigkeit, an den gekreuzigten Jesus, an das Allerheiligste Sakrament und an die heiligste Jungfrau. Sie ruft ihre teuersten Schwestern Elisabeth von der Dreifaltigkeit und Teresa Eugenia von der Eucharistie zu drei Tugenden:
1. zu innerer Einkehr, zur Ablehnung jeder unnützen Gedanken, die uns nicht zu Gott führen;
2. zu innerer und äußerer Stille und zum Bemühen, nicht zu sprechen, wenn es nicht notwendig ist;
3. zu Gehorsam auch im kleinsten Anzeichen und zur Unterordnung unseres Verstandes.
(Teresa von Los Andes, Formel, mit der sie sich nach karmelitanischer Tradition
am 1. Adventssonntag 1919 an ihre Mitschwestern im Noviziat wandte)