Meine liebe Marienka,
danke Gott für alle Gnaden, die er dir gibt, und sei nicht so undankbar, dass du sie nicht anerkennst. (…) Maria, wenn du nichts bist, darfst du nicht vergessen, dass Jesus alles ist, deshalb musst du dein kleines Nichts in seinem unendlichen Alles verlieren und an nichts anderes denken als an dieses einzigartig liebenswerte Alles … Du darfst dir auch nichts wünschen, um die Früchte deiner Anstrengungen zu ernten. Jesus freut sich, wenn du nur für ihn diese kleinen Nichts bewahrst, die ihn erfreuen …
(Theresia vom Kinde Jesu und vom Heiligen Antlitz, Brief 109, an Marie Guérin, Juli 1890)