Lebendige Hostie, verborgener Jesus, Du siehst den Zustand meiner Seele. Von mir selbst kann ich Deinen heiligen Namen nicht aussprechen. Aus meinem Herzen kann ich das Feuer der Liebe nicht herausholen, aber ich knie zu Deinen Füßen und richte den Blick meiner Seele – den Blick der Treue – auf das Allerheiligste. Du bist immer derselbe, obwohl sich in meiner Seele eine Veränderung vollzogen hat. Ich hoffe, dass der Moment kommt, in dem Du Dein Angesicht offenbarst und Dein Kind erneut Dein süßes Antlitz sieht. Jesus, ich wundere mich über Dich, dass Du Dich so lange vor mir verstecken kannst, wie Du diese Unermesslichkeit der Liebe, die Du für mich hast, zurückhalten kannst. In der Wohnung meines Herzens lausche ich und warte auf Dein Kommen, einziger Schatz meines Herzens.
(Hl. Faustyna Kowalska, Tagebuch, IV. Heft, 1239)