Es bleibt nur das Vertrauen in die Liebe des Vaters.

Bleib schwach
Unsere Schwäche zwingt uns zum Vertrauen.
Der Vater lässt uns in der Schwäche,
um uns im Vertrauen zu stärken.
Er könnte uns besser mit Charismen ausstatten,
aber er tut es nicht.

Schwäche ist die Vorbereitung auf den Tod.

Im Sterben werden wir schwach sein.
Sogar der Wille wird schwach sein, durch das Leiden des Sterbens dezimiert.
Es bleibt nur das Vertrauen in die Liebe des Vaters.

Man darf nur nicht aufhören, sich zu bemühen,
nicht aufhören, zum Vater zu streben,
nicht aufhören, danach zu verlangen, Christus ähnlicher zu werden.

eins mit Christus zu sein.

Gott beschenkt uns so sehr,
und wir erleben es, als würde er uns um alles berauben.

 (P. Benedikt Holota OFM /* 1922/,
Notizen aus Gesprächen mit P. J. Ev. Urban OFM, 1964–75)