Es ist wahr, dass wir hier Augen haben und nicht sehen. Und dass wir am Jüngsten Tag sie öffnen müssen. Und es wäre ein Tag der Verzweiflung, wenn in unseren elenden Herzen nicht eine Art überfließende Hoffnung auf die Unermesslichkeit der göttlichen Barmherzigkeit wäre. Für den einzigen Akt der Liebe, mit dem wir uns an ihn wenden, wird er unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.
(Kardinal Charles Journet /1891–1975/, Korrespondenz)