Ich kann nicht sagen, dass ich genügend Liebe hätte, nein, ich habe nicht genug Liebe. Und wie sehr wünsche ich mir, tausendmal und tausendmal mehr Liebe zu haben! Heilige Jungfrau Maria, heilige Maria Magdalena, schenkt mir Liebe; ich lege meine Seele in eure Hände, ich flehe um Liebe, ich bitte euch für die Liebe Jesu um ein wenig Liebe, um viel Liebe ... Um viel Liebe, denn der Mund, der liebt, sagte: „Gebt, wenn euch jemand bittet.“ Ich bitte euch: Gebt, gebt viel ... „Alles, was ihr einem dieser Kleinen gebt, habt ihr mir gegeben.“ Gebt diesem Kleinen, gebt ihm viel, gebt ihm das kostbare Gold der Liebe und gebt ihm viel davon. Ihr gebt es Jesus, denn ihr gebt es einem seiner Glieder ... Hilft mir, zu lieben! Denn von Jesus empfange ich so viel, helft mir, vor ihm zu sein, was ich sein soll. Macht meine Gedanken, Worte und Taten, alles was in mir ist, so, dass es Jesus gefällt und Jesus verherrlicht, damit alles dem entspricht, was er von mir möchte, damit ich so sei, wie er mich wünscht, damit ich ihn so sehr wie möglich verherrliche und in allem seinen Willen tue. Halleluja, Halleluja, Halleluja!
(Charles de Foucauld (1858–1916), Notizen, Fest des Auferstehung des Herrn)