Jesus Christus wird heute im Leib der Ukraine gekreuzigt, und wir verneigen uns vor den Wunden einfacher Menschen. Sehr oft, wenn ich Krankenhäuser besuche und junge Menschen nach Amputationen sehe – es sind ungefähr fünftausend –, sage ich: „Herr, das sind Deine Wunden. Herr, ich kann Dich nicht nur in der Kirche verehren. Es ist meine Pflicht, Dich hier, in den Wunden meines Volkes, zu verehren.“
(Svyatoslav Shevchuk, griechisch-katholischer Erzbischof von Kiew, 19. März 2024)