Wir dürfen nichts vortäuschen.

Ein Kind, das leidet und seinem Vater vertraulich klagt, dass es am Ende seiner Kräfte ist, hat seinen Vater trotzdem nicht weniger lieb… Wir dürfen vor Gott nichts verbergen, wir müssen ihm vertrauen. Wir müssen uns ihm so zeigen, wie wir wirklich sind; wir dürfen nichts vortäuschen! Christus hört gerne: „Vater, dein Wille geschehe!“, aber er hört auch: „Vater, warum hast du mich verlassen?“

(P. Albert Peyriguere /1883–1959/, Korrespondenz, Brief vom 14. 1. 1947)