Wir betrachten den Schmerz als etwas, das uns an unserer Arbeit, unserem Gebet und unserer Verbindung zu Gott hindert, und deshalb ertragen wir ihn schlecht. Ich muss lernen, ihn gerade als meine Arbeit, mein Gebet und eine Gelegenheit zur Verbindung mit Gott zu verstehen; vielleicht lerne ich so, ihn besser zu ertragen.
(Carlo Carretto /1910–1988/, Tagebuchnotiz aus März 1955)